Minimalismus erleben- Wie unsere Reise als Familie damit begann

Minimalismus

Wie unsere Reise als Familie begann und Minimalismus erleben.
Im Januar beschlossen wir, zusammen mit unserem Sohn, unserem Hund und meiner Mutter im Mai 2016 eine Wohnmobilreise zu unternehmen. Vorab besorgten wir uns einen StellplatzFührer vom ADAC um ein klein wenig planen zu können. Wo wir Frischwasser, DuschMöglichkeiten und Strom etc. finden werden. Bevor wir losfahren konnten, haben wir sorgfältig geplant was wir alles mitnehmen da der Platz wirklich sehr begrenzt ist. Alle 4 Schlafplätze würden belegt sein. Anfangs hatten wir noch die Illusion mindestens 300-400 km am Tag fahren zu können, jedoch verabschiedetet wir uns schon nach einem Tag der Reise von dieser Vorstellung. Denn das Wetter haute noch mal richtig in die Vollen und wir hatten Hagel, Schnee und Glatteis an diesem Tag, sodass wir nur einhundert Kilometer geschafft hatten von tausendfünfhundert.

Das erste Abendessen fand auf eine Rasthof statt, jedoch im Wohnmobil. Anfangs hatten wir unsere Herausforderung damit uns im Wohnmobil zu sortieren. An materiellen Dingen hatten wir nur das nötigste mitgenommen um keinen Platz zu verschwenden. Auch unser Sohn 2,5 Jahre hatte nur ein paar Bücher, Autos und etwas zu malen eingepackt.

Wohnmobil reise

So fühlte es sich also an wenn man minimalistisch lebt.

Und was soll ich sagen es war so befreiend. Denn die Gedanken und Energien können ungehindert fließen, man konzentriert sich nur auf das wesentliche. Im Hier und Jetzt kann man dadurch deutlich leichter sein, haben wir die Erfahrung gemacht. Wir hatten alles dabei was wir benötigen, sozusagen das allernötigste und hatten keinen Mangel. Dadurch haben wir gemerkt dass im Leben es nur auf uns ankommt, auf unser Wohlbefinden, auf das Zwischenmenschliche. Die Liebe zu uns und zur Natur. Sich selbst wieder spüren.

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Wir haben festgestellt das dieser Konsum, dem wir ständig ausgesetzt sind uns betäubt, uns blind macht für die wirklich schönen Dingen des Lebens. Wir führen einen ständigen Wettstreit mit der Gesellschaft. Zum Beispiel: Wer hat das neueste Handy, den größten Fernseher etc. Wir möchten von der Gesellschaft anerkannt werden und dies bekommen wir nur durch Konsum. Dies wird uns von der Gesellschaft unterbewusst vermittelt. Doch wie lange hält dieses Anerkennungsgefuhl an? Bis nach dem Bezahlen oder bis wir die Taschen nach Hause getragen haben. Wenn wir uns jedoch dem Minimalismus zuwenden und wirklich nur noch mit dem nötigsten Leben, unser Geld nur noch für gute Lebensmittel ausgeben. Dann benötigen wir weniger Geld, schätzen andere Dinge immaterieller Natur und kommen dem ursprünglichen, göttlichen Wesen näher. Wir geben uns selbst die Anerkennung und steigen somit aus einem Abhängigkeitssystem aus.

Weniger Konsum -> Mehr Geld -> weniger Arbeiten -> mehr Leben.

Dadurch das wir durch den Minimalismus mehr Geld zur Verfügung haben, investieren wir dieses nun in uns. In gute Lebensmittel in Bio Qualität, ebenso investieren wir in gute Kleidung. Wir geben nur Geld für das allernötigste aus. Durch weniger Konsum konnten wir die Arbeitszeit zurückschrauben und haben dadurch mehr Zeit für unser Leben. Wir ziehen als Fazit daraus, dass Minimalismus uns zu unseren Wurzeln zurück geführt hat. Das wir freier Leben, unserem Seelenplan und Weg folgen, sowie Stressfrei und ohne Konsumdruck durchs Leben gehen.

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